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NIE ALLEIN - GOTT IST DA
NIE ALLEIN - IM AUF UND AB DES LEBENS
NIE ALLEIN - IM ALLTAG UND AUCH MORGEN
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Ein froher Tag der Begegnung ist in jedem Jahr der 6.Januar. Viele Freunde, die mit der Schwesternschaft seit Jahren verbunden sind oder sie kennenlernen möchten, kommen nach Stuttgart in die Liederhalle. Gemeinsam erfahren sie Stärkung und Ermutigung durch Gottes Wort, Lieder und Gebete. Berichte über das, was Jesus im zurückliegenden Jahr gewirkt hat, sind ein weiterer Schwerpunkt des Treffens.

 

 

Wir laden
Sie herzlich ein
zu unserem
JAHRESTREFFEN
am 6. Januar 2011
Stuttgart, Liederhalle, Beethovensaal

 

GOTT BEGEGNEN
9.30 Uhr GOTT BEGEGNEN – ANDERS ALS VERDIENT
Oberin Renate Kraus, Aidlingen
10.30 Uhr GOTT BEGEGNEN UND HEIL WERDEN
Pfarrer Hartmut Schmid
Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes
13.30 Uhr GOTT BEGEGNEN UND STAUNEN
Ermutigende Berichte
15.00 Uhr GOTT BEGEGNEN UND SEGEN WEITERGEBEN

Parallel zu den Veranstaltungen:
Kinder- und Teenieprogramm
3-6 Jahre, 7-12 Jahre, ab 13 Jahren

 

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Wir freuen uns, dass wir am 6.Januar 2010 unser Jahrestreffen wieder mit zahlreichen Besuchern feiern konnten.

 

Im Folgenden finden Sie einzelne Programmpunkte mit Auszügen aus den Bibelarbeiten:

 

 

NIE ALLEIN – GOTT IST DA -

Psalm 23

Oberin Renate Kraus, Aidlingen

 

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(mp3 ~ 4,0 MB - niedrige Qualität)

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(mp3 ~ 16,1 MB - hohe Qualität)


 

 

Der Herr ist mein Hirte.

Ich habe einen einzigartigen Hirten!

Hirtendienst ist harte Arbeit und erfordert ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Mut und Verantwortungsbewusstsein.

Wir erfahren Hirtendienste. Dazu gehört

1. Er sorgt für mich

Mir wird nichts mangeln - das können wir immer nur im Glauben auf die Hirtentreue und Hirtenfürsorge unseres Herrn sprechen ... Er weiß, was wir wirklich brauchen und was zu unserem Besten dient.

Er weidet mich auf einer grünen Aue ... Sein Wort ist für unseren inneren Menschen die gute Weide. Hier können wir verweilen und satt werden. Hier wird unser Durst nach Frieden und Geborgenheit gestillt.

2. Er stellt mich wieder her

Er erquickt meine Seele. Er gibt mir neue Kraft. ... Er bringt meine durcheinandergebrachte Seele zurecht. Er bringt uns wieder zurecht, indem er uns durch sein Wort anspricht, tröstet, ermutigt, Sünde vergibt und uns in seinem Dienst gebraucht. ... Wir dürfen zum Hirten gehen, ihm zeigen und sagen, welche Wunde uns das Leben geschlagen hat. Und unser Hirte wird uns anrühren, wiederherstellen und zurechtbringen.

3. Er geht voran

Er führt mich auf rechter Straße ... Weil Jesus der gute Hirte ist, können wir uns seiner Führung anvertrauen. Er ist der, der den Weg und das Ziel kennt.

4. Er bleibt an meiner Seite

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal ... Du bist bei mir - das ist Halt in allem Schweren. NIE ALLEIN - GOTT IST DA. Das ist eine Wirklichkeit in unserem Leben und bei unserem Sterben. Dein Stecken und Stab trösten mich.

5. Er gibt mehr als genug

Mein Becher fließt über - sagt David und das angesichts realer Bedrohung. Unser Herr lässt uns nicht darben, sondern gibt mehr als genug. Wir erfahren Gutes und Barmherzigkeit und werden ans Ziel kommen und für immer bei unserem Hirten sein.


 

vg

 

NIE ALLEIN - IM AUF UND AB DES LEBENS - Aus dem Leben Josefs

Pfarrer Dr. Volker Gäckle


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(mp3 ~ 34,8 MB - hohe Qualität)

 

 

 

Wir haben es heute Morgen mit einer Biographie zu tun. Wenn wir die Biographie Josefs lesen, haben wir eine spannende, eine hochinteressante und auch eine höchst lehrreiche Biographie vor uns. Was ist eigentlich das Lehrreiche an der Biographie Josefs?

Am Ende der Josefsgeschichte steht ja der berühmte Satz, der so etwas wie eine Bilanz der Josefsgeschichte ist: Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, Gott aber gedachte es gut zu machen! (1.Mose 50,20).

Die Frage ist ja nun die: Was hätte das Fazit dieses Lebens gelautet, wenn Josef in jener Zisterne, in die ihn seine Brüder geworfen haben, verdurstet wäre?

Der alttestamentliche Mensch hatte nur eine ganz schwache Ewigkeitshoffnung. Das Heil muss sich für ihn im Rahmen seiner irdischen Lebenszeit erfüllen. Das Leben galt dann als von Gott gesegnet, wenn die irdischen Verhältnisse von Gottes Shalom geprägt waren, von diesem umfassenden Zustand, dass alle Dinge in Frieden und in Ordnung waren: Bei Josef die Versöhnung aller Problembeziehungen, der Erfolg und materielle Reichtum - auch an Kindern.

Wir alle kennen Menschen und Biographien, wo vieles nicht gut ausgeht. Was ist mit denen?

Und wir alle kennen eine Biographie, bei der es bei allen Ähnlichkeiten auch ganz anders ausgegangen ist als bei Josef und das ist die irdische Biographie von Jesus Christus. Im Tod trennen sich hier die Biographien zwischen Josef und seinen Kindern auf der einen und Jesus und seinen Nachfolgern auf der anderen Seite. Aber im Tod Jesu wird auch etwas sichtbar, was bei Josef und im gesamten Alten Testament so noch nicht sichtbar war: Mit der Auferstehung Jesu tritt eine lebendige Hoffnung ins Licht der Weltgeschichte. Es ist die Hoffnung, dass auch die nach menschlichen Maßstäben gescheiterten oder tragischen Biographien des Lebens ein gutes Ende in Gottes Ewigkeit finden können. Das irdische Glück oder Unglück eines Menschen, irdische Gesundheit oder Krankheit, Reichtum oder Armut sind kein letzter Gradmesser mehr für die Gedanken Gottes über einem Menschen.

Wenn wir also für uns etwas vom Leben Josefs lernen wollen, dann müssen wir sein Leben im Licht des Lebens, Sterbens und Auferstehens von Jesus Christus betrachten. Dann können wir auch die einzelnen Lebensabschnitte dieses Josef unabhängig vom glanzvollen Ende seines Lebens betrachten.

1. NIE ALLEIN in den Brüchen des Lebens!

Auch in den Brüchen des Lebens, auch in den Brüchen einer Familie lässt Gott keinen Beteiligten allein, am allerwenigsten das Opfer, den Verlierer des Familienkriegs, am allerwenigsten Josef.

Wir erleben heute eine eigentümliche Situation: Einerseits erleben wir so viel Scheitern und so viele Brüche wie selten zuvor und auf der anderen Seite einen immensen Anspruch an ein gelingendes Leben. Weil das Leben unter allen Umständen gelingen muss, erleben wir diesen Anspruch immer mehr als Tyrannei. Die Bibel führt uns Menschen vor Augen mit ihrem Gelingen und Scheitern, mit ihrem Erfolg und Misserfolg. Und sie beschreibt uns Menschen, mit denen Gott trotzdem seine Geschichte schreibt. Wir können deshalb aus der Josefsgeschichte lernen, dass ein gelingendes Leben in Gottes Augen kein Leben ohne Brüche sein muss und ein gesegnetes Leben kein Leben ohne Scheitern sein muss.

2. NIE ALLEIN in den Verletzungen des Lebens!

Menschlich gesprochen war dieser Josef doch auf dem Weg zu einem physischen und psychischen Wrack. Aber noch viel schmerzhafter als äußeres Leid sind die inneren Verletzungen. Diese Verletzungen zerstören meine Fähigkeit zu vertrauen, die zerstören meine Fähigkeit zu verzeihen, die zerstören meine Fähigkeit zu lieben.

Wie kann mein Leben wieder heil werden, wenn Verletzungen mich niederstrecken? Von Josef heißt es in 1.Mose 41,51: Und er nannte den ersten Sohn Manasse; denn Gott, sprach er, hat mich vergessen lassen all mein Unglück und mein ganzes Vaterhaus. Josef konnte vergessen, weil Gott ihm Frieden gegeben hat über seiner Vergangenheit und weil er so seine Verwundungen und Verletzungen Gott abgeben konnte. Abgeben heißt: Diese Dinge dürfen mich nicht mehr quälen, diese Dinge gehören jetzt Gott und nicht mehr mir.

Der Gott Josefs ist ein Gott, der sich um unsere Verletzungen kümmert, der diese Verletzungen aber nicht mit Rache und Hass begleitet, sondern uns auf einem Weg der Heilung begleitet.

3. NIE ALLEIN in den Versuchungen des Lebens!

Wir lernen an der Lebensgeschichte Josefs, dass die Versuchungen genauso zum Leben dazugehören wie das Scheitern. Gott ist ein Gott, der uns die Versuchungen zumutet und der uns diese Welt zumutet. Ich sehe in der Bibel einen roten Faden der Heilsgeschichte Gottes, der aus Menschen besteht, die Gott in die Brennpunkte, in die Machtzentren und vor die Könige und Kaiser dieser Welt geschickt hat, um zum Segen für andere zu werden. Wagen Sie es, in dieser Welt etwas zu werden, so wie Josef!

Die Versuchungen dieser Welt sind massiv und stark, aber unser Gott ist stärker, weil er uns nicht allein lässt, weil er bei uns bleibt, weil er die Macht hat, uns vor dem Bösen zu bewahren.

Ich möchte Ihnen allen Mut machen, getröstet und gelassen, mutig und stark diesem Jahr entgegenzugehen. In der Begleitung dieses Gottes wird es nichts und niemanden geben, der uns trennen könnte von der Liebe Gottes in Jesus Christus, unserem Herrn.



srm

 

NIE ALLEIN - IM ALLTAG UND AUCH MORGEN

Matthäus 28,20

Schwester Regine Mohr

 

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(mp3 ~ 2,9 MB - niedrige Qualität)

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(mp3 ~ 11,6 MB - hohe Qualität)

 

 

Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.

Dieses Versprechen gilt jedem einzelnen Nachfolger von Jesus. Jesus ist unsichtbar bei und und in uns - zu jeder Zeit, ohne Unterbrechung und an jedem Ort - wir sind also NIE ALLEIN. Ich habe versucht, das in einem Bild auszudrücken, dabei entstand dieses Aquarell:nie_allein

 

 

Zunächst sieht es durcheinander und chaotisch aus, oder einfach farbenfroh - je nach Temperament wird man das verschieden deuten. Farben lösen beim Betrachter Gefühle aus und haben Symbolcharakter.

 

  • Rot steht für Vitalität und Energie, Liebe und Leidenschaft, aber auch für Wut und Zorn
  • Orange ist die Symbolfarbe für Optimismus und Lebensfreude
  • Gelb drückt Heiterkeit und Freude, aber auch Neid, Egoismus und Pessimismus aus
  • Grün steht für Sicherheit, Harmonie, Hoffnung, aber auch für Gleichgültigkeit
  • Blau ist die Farbe der Ruhe, des Vertrauens, der Pflichttreue, der Sehnsucht und Melancholie
  • Lila symbolisiert Frömmigkeit, Opferbereitschaft, aber auch Stolz und Arroganz
  • Schwarz drückt Trauer, Unabänderlichkeit und Furcht aus.
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Wie im Bild liegt im Leben Freude und Leid, Optimismus und Pessimismus, Sicherheit und Angst, Hoffnung und Gleichgültigkeit, Vertrauen und Zweifel oft nach beieinander und oft ist ein richtiges Gemisch von allem in uns. Manchmal drehen wir uns im Kreis mit unseren Gedanken oder sind völlig kleinkariert, manchmal siegt die Freude und Hoffnung und ein anderes Mal die Angst und Sorge oder die Trauer.

Aber egal, wie es mir gerade geht und was in mir gerade vorherrscht, es gilt: NIE ALLEIN. Es gibt Menschen, die mir zur Seite stehen und vor allem weiß ich, dass Gott da ist und mich nie alleine lässt - er hat es so oft versprochen.

Manchmal können wir das im Durcheinander und Vielerlei nicht wahrnehmen und auch nicht glauben - unser Blick wird von anderem gefangen genommen und abgelenkt und manches versucht uns diese Gewissheit durchzustreichen.

Satan, der Feind Gottes und der Menschen versucht immer wieder zwei Dinge zu erreichen:

  • Zum einen will er erreichen, dass wir in unserer Situation nicht mit Gottes Gegenwart rechnen oder ihn verlassen und beiseite schieben.
  • Wo ihm das nicht gelingt, versucht er uns einzureden, dass Gott uns vergessen hat.

Aber das ist nicht die Tatsache. Die Wahrheit ist, ER ist da, ER vergisst uns nicht. Wir sind NIE ALLEIN. Auch wenn wir unvollkommen sind und als Nachfolger Jesu immer wieder versagen und uns deshalb unwürdig fühlen - es gilt für alle Tage, die guten, die bösen, die durchwachsenen und für alle Situationen: NIE ALLEIN - GOTT IST DA.

Und dann gibt es im Bild noch viele weiße Felder - diese stehen für die Zukunft, für das, was morgen und übermorgen auf uns zukommt, für all die Herausforderungen im neuen Jahr, die wir noch nicht kennen - auch dafür gilt: NIE ALLEIN - unser Gott ist bei uns auf dem ganzen Lebensweg, das gilt bis zu seiner Wiederkunft - dann wandelt sich das „Ich bin bei euch alle Tage in das „Ihr werdet beim Herrn sein allezeit (1.Thess.4,17; Joh.14,3).

Das kann uns Mut machen, das neue Jahr anzupacken und getrost vorwärtszugehen (5.Mose 20,1). Denn Gottes Gegenwart gibt Halt (Jes.43,2). Gottes Gegenwart gibt Schutz und Errettung (2.Mose 33,14). Gottes Gegenwart bringt Leitung und Führung (Ps.32,8).

 


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Musikalisch umrahmt und

in seinen Aussagen vertieft

wurde das Jahrestreffen durch

 

 

die Bläser unter der Leitung von Jürgen Völlnagel,

 

 

 

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den Projektchor mit Solisten und Band und den Kleinen Chor

unter der Leitung von

Schwester Christel Schröder

 

sowie die Ansinggruppe mit Daniel, Myriam und Stefanie Zinser

 

 

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Am Nachmittag wurden verschiedene Arbeitszweige des Mutterhauses vorgestellt,

wie zum Beispiel das Theologische Seminar Bibelschule Aidlingen, dessen Absolventinnen in aller Welt tätig sind.

 

 

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In den Pausen bot sich Raum für Begegnungen und Gespräche. Mancher nutzte auch gerne das vielfältige Angebot an den Büchertischen.

 

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Losung vom Samstag, den 11. September 2010Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen.Jesaja 55,2Christus spricht: Mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.Johannes 6,32© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine
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