Diakonissenmutterhaus Aidlingen
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Aidlinger Chor - Ein kleiner Einblick

Veröffentlicht am 04. März 2021

Was macht eigentlich der Aidlinger Chor die ganze Zeit? Ein kleiner Einblick…

Am Anfang des ersten Lockdowns, also vor inzwischen einem Jahr, ging gar nichts. Keine Chorklänge, weder im Zelthaus noch in der Bibelstunde. Gut, dass wir damals noch nicht wussten, wie lange das dauern würde (und immer noch andauert).

In dieser Zeit waren wir aber nicht untätig. Wir entschlossen uns zu einem digitalen Chorprojekt: Die Chorleiterin sang jedem seine Stimme des Liedes „10000 Gründe“ im exakt gleichen Tempo auf. Mit dem Knopf im Ohr nahm dann jeder zuhause seine Stimme auf und filmte sich dabei.

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Chorglück im Sommer

Ende Juni 2020 dann endlich grünes Licht: Draußen durften wir uns corona-konform treffen!

Es war sehr schön, sich wiederzusehen und zu singen.

Wir testeten die Orte, wo wir uns am besten hören konnten. Draußen ist das wirklich nicht einfach, der Stimm-Klang weht weg, der Chorklang ist wenig gegeben.

Wir trafen uns erst mitten auf der Wiese und dann vor dem Zelthaus in einer Nische, von drei Seiten umgeben von Wänden und hohen Bäumen und Büschen.

Über den Sommer war es ein Stück zurück zum Chorglück.

Wieder im Saal des Mutterhauses

Im September 2020 durften wir dann mit Hygienekonzept zurück ins Zelthaus. Das war toll, denn der Chorklang ist im Raum einfach nicht zu toppen! So genossen wir zwei schöne Monate.

Die ein oder andere Bibelstunde verstärkten wir bis Januar 2021 mit Mini-Ensembles.

Seit Februar 2021 dürfen auch die VorsängerInnen nur noch mit Maske singen. Da die Maske beim Singen doch sehr hinderlich ist, machen wir hier erst mal eine Pause.

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Digital geht es auch

Aber nun ist die Zeit der digitalen Chorproben angebrochen! Jeden Montagabend treffen wir uns online für eine Stunde.

Es gibt zwei Vorteile: Wir sehen uns – was sehr schön ist – und wir singen, zwar jeder für sich im Kämmerlein, aber doch zur gleichen Zeit und zusammen. Aufgrund der Zeitverzögerungen bei der Übertragung haben alle das Mikro aus und teilweise auch die Kamera wegen der besseren Übertragung. So hört man dann nur die Chorleiterin und sich selber.

Gott hört unser Singen

Wenn man der Chorleiterin vor einem Jahr gesagt hätte, dass sie in einem Jahr Chorproben abhalten wird, wo sie den Chor GAR NICHT hört, sie hätte es nicht geglaubt.

Aber so macht man eben das Beste aus unwirtlichen Zeiten. Das haben die Menschen vor uns getan und werden sie auch nach uns tun.

Gut, dass wir in allem wissen, dass Gott mit uns ist. Er sieht, wie es uns geht. Es tut gut, in Liedern auf ihn zu schauen. Es ist definitiv besser, als den Kopf hängen zu lassen.

Indem jeder bei sich zuhause von ihm singt, kommt die Zuversicht zurück und eine Ahnung, wie schön es sein wird, wenn die Stimmen der Chöre wieder mit großer Kraft zusammen erklingen können, um Gott zu loben. Wir werden durchhalten!


Am Horizont blinkt zaghaft der nächste Auftritt des Aidlinger Chores: am 3. Juli 2021 um 18:30 Uhr in der Arena im Park des Mutterhauses. Zusammen mit der Lobpreisband und Seelan Govender, einem Prediger von OM, gestalten wir einen Open-Air-Abend. Überschrift: Spread wide.

Beim Singen wird der Raum in und um uns weit. Diese Weite finden wir jetzt schon in der Corona-Zeit mit all ihrer Enge und immer bei Jesus. Bei ihm ist die Freiheit, das Aufatmen, das Sein-Dürfen. Da ist ein weiter geborgener Raum für mich. Diesen zu spüren und zu finden wünschen wir euch und uns jeden einzelnen Tag.


Kreuz im Gelände IMG 9501

Nähere Informationen zum Aidlinger Chor finden Sie hier:

Aidlinger Chor



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