Diakonissenmutterhaus Aidlingen

Entdeckungsreise "Berufung"

Veröffentlicht am 04. März 2020

Entdeckungsreise in der Bibel

Eins ist klar: Gott ist es, von dem Berufung ausgeht.

Aber Stopp: Wer wurde wann nochmal zu welcher Aufgabe berufen? Ein spannendes Thema zu dem wir seit Januar im Bibelunterricht viele Beispiele entdeckt haben. Wir beschäftigten uns mit einigen Propheten, ihrem Leben, Auftrag und den Auswirkungen ihres Handelns. Dabei machten wir viele Entdeckungen über Gottes Wesen und sein Handeln. Gott ist treu und hält was er zugesagt hat (vgl. Hebräer 11,23), dieser rote Faden zieht sich durch die gesamte Bibel! Und alles was schon im Alten Testament geschrieben wurde, weist auf die Erfüllung der Verheißung in Jesus Christus hin. Es ist immer wieder neu zum Staunen Details davon zu entdecken.

Eine besonderes Projekt hierbei war das zweiwöchige Eintauchen in die Zeit der Bücher Esra, Ester und Nehemia im Zusammenhang mit den Propheten Haggai und Sacharja. Nach dem Motto „Und sie lasen aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, Abschnitt für Abschnitt und erklärten es, sodass man verstand, was gelesen wurde“ (Nehemia 8,8) wurde jede Bibelschülerin zur „Schriftgelehrten“. Jede hatte die Möglichkeit, den Unterricht auf ihre ganz persönliche Art zu gestalten und der Gruppe weiterzugeben, was Gott an Erkenntnissen zum jeweiligen Abschnitt geschenkt hat. Außerdem durften wir ganz praktisch die Festkultur der damaligen Zeit „verschmecken“ z.B. beim Passah-, Laubhütten- und Purimfest.

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Entdeckungsreise in unserem Leben

Berufung ist aber auch ein Thema ganz persönliches Thema. In "Dimension Beziehung" machten wir uns auf Spurensuche und entdeckten anhand unserer bisherigen Lebensgeschichte, unseren Herzensmenschen, Herzensthemen, Begabungen & Fähigkeiten, spannende Zusammenhänge!

Die eigenen Herzensthemen ernst zu nehmen und vor Gott im Gebet zu bewegen kann herausfordernd sein, aber wenn wir uns dafür Zeit nehmen kann Er uns helfen unsere Gaben zu entfalten. Wenn Gott uns ein brennendes Herz für eine Aufgabe schenkt und wir durch die Beziehung zu ihm dazu befähigt werden, kann das für andere Menschen ein Segen sein. Am Ende ist es aber nie unser Werk, sondern Gottes gnädiges Handeln an uns und durch uns.

Dazu passt was Kirchenvater Augustin - mit dem wir uns im Unterrichtsfach Kirchengeschichte beschäftigten- sagte: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“

Bei einer Exkursion zur Oase am Weg in Korntal gab Schwester Anne Messner uns einen Einblick in ihre Lebens- und Berufungsgeschichte. Ein Beispiel, wie Gott einen Menschen führt, der Ihm auch in Herausforderungen vertraut und bereit ist sich immer wieder neu von ihm beschenken zu lassen.

(Franzi, Teilnehmerin des 12er-Trainings)

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