Diakonissenmutterhaus Aidlingen

Einblicke in die Indienreise der Aidlinger Bibelschule

Veröffentlicht am 14. Februar 2019

Einblicke in die Indienreise 2019 der Aidlinger Bibelschule in Kooperation mit Nethanja

Wie schön wäre es jetzt, wenn wir mit Ihnen bei Reis und Curry zusammensitzen und erzählen könnten. Wir würden einfach drauflossprudeln und Sie mit hineinnehmen in unsere Erlebnisse. Die Uhr würden wir dabei komplett vergessen. So voll sind unsere Herzen. Wir würden Ihnen berichten von vielen unglaublich wundervollen Begrüßungen mit Blumenketten, Willkommensplakaten, Tänzen, Liedern und viel menschlicher Zuwendung in Form von Küsschen und Umarmungen. Vom Kinderlachen beim gemeinsamen Spielen, Singen und Basteln – immer verbunden mit der herzlichen Bitte der Kinder: „Don’t forget my name!“ (Vergiss bitte meinen Namen nicht!) – würden wir Ihnen vorschwärmen. Wir würden versuchen, Ihnen die Buntheit, Vielfalt und Schönheit der indischen Kultur vor Augen zu malen. Oder den Sternenhimmel im Dschungel mit Ihnen nacherleben wollen. Die Kontraste zwischen Arm und Reich und viele andere Ungerechtigkeiten in Worte fassen. Fragen und Gedanken formulieren. Bei einem leckeren Papaya-Nachtisch würden wir Ihnen gerne weitere Persönlichkeiten der weltweiten Gottesfamilie vorstellen, die wir in den vierzehn Tagen kennengelernt haben. Zum Beispiel die drei Bischofsbrüder Komanapalli, die aus Liebe zu Jesus und zu den Menschen ganz selbstverständlich anpacken, damit menschliche Not gelindert wird. Ohne Punkt und Komma würden wir von den Segensgeschichten erzählen, die durch die Hingabe an Jesus durch diese Familie nach Indien gekommen ist.

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Vom jungen Erwachsenen Steven würden wir berichten, der bereit ist, für Jesus zu sterben – oder als stiller Diener Jesu zu leben – mit der Leidenschaft, Menschen mit Jesus in Verbindung zu bringen. Timothy würden wir Ihnen vorstellen, der zusammen mit anderen in aller Treue die vielfältigen Nöte von Gemeindegliedern und die Namen von zukünftigen Himmelsbürgern erwartungsvoll im Gebet vor Gottes Thron bringt. Oder von der jugendlichen Maduri erzählen, die als Dreijährige auf dem Bahnhof in Vizak ausgesetzt wurde, diesen Schmerz sichtbar in sich trägt und uns beim Essen liebevoll umsorgt hat. Oder, oder, oder … Beim Zuhören würden Sie feststellen, dass es uns schwerfällt, eine Auswahl zu treffen. So gerne würden wir durch die vollständige Erwähnung unserer neuen Freunde deutlich machen, wofür wir so unendlich dankbar sind: Bei Gott zählt jedes Leben. Genau diese Erfahrung machen viele der Witwen, Kranken, Kastenlosen, Slumbewohner, Aidswaisen, Dschungelbewohner leider nicht … Dass wir durch die vierzehntägige Reise sehr berührt und bewegt sind, wird Ihnen nicht verborgen bleiben bei unseren Erzählungen. So viel Himmel lag in den kurzen Augenblicken der Begegnungen. Hin und her.

Von Herzen danken wir Bischof Dr. K. R. Singh, Dekan Dr. Ekkehard Graf (1. Vorsitzender von www.nethanja-indien.de) und seiner Frau Jutta für die geniale Reiseleitung und Ihnen für Ihr Interesse, jedes Gebet und Ihre Gaben. „Praise God! Halleluja. Amen!“

Sr. Dorothee Grupp, Leiterin der Aidlinger Bibelschule




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